Vincent Feigenbutz bekommt bei seiner Rückkehr in den Ring einen neuen Gegner vor die Fäuste. Der 21 Jahre alte „K.o.-Prinz“ aus Karlsruhe sollte seinen IBF-Intercontinental-Titel am 13. Mai in Rheinstetten eigentlich gegen den in elf Kämpfen ungeschlagenen Andrej Sirotkin verteidigen.

Der Russe meldete sich jedoch in der Nacht zum Montag krankheitsbedingt ab. Neuer Gegner von Feigenbutz ist nun der Ungar Norbert Nemesapati, der 25 seiner 30 Profikämpfe gewann.

„Leider kann Sirotkin nicht boxen, doch zum Glück hat Nemesapati sofort zugesagt, und die IBF hat ihn als Herausforderer akzeptiert“, sagte Sauerland-Geschäftsführer Chris Meyer.

Feigenbutz lässt sich von der Umstellung nicht aus der Ruhe bringen. „Ich hatte mich zwar auf Sirotkin als Gegner eingestellt, doch ich nehme auch die Herausforderung gegen Nemesapati gerne an“, sagte er. Von seinen 27 Kämpfen gewann Feigenbutz 25, 23 davon durch K.o.

In der Ufgauhalle in Rheinstetten hatte sich Feigenbutz am 3. Dezember 2016 mit einem K.o.-Sieg über den Münchner Mike Keta den IBF-Intercontinental-Titel gesichert.



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